Bürger schaffen sozialen Frieden
- Freiwilliges Engagement im kriminalpolitischen Bereich


 

Neben dem Staat und der Wirtschaft hat auch die Zivilgesellschaft eine große Bedeutung für die Zukunft Europas. Das freiwillige und ehrenamtliche Engagement sind dabei auch im Bereich der Kriminalpolitik ein wichtiger Faktor.
Repression allein ist kein ausreichender Weg in der Bekämpfung von Kriminalität. Gerade im Bereich der Prävention kann und muss das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern ebenfalls dazu beitragen. Eine Resozialisierung oder Re-Integration in die Gesellschaft ist doch nur mit der Gesellschaft – also den aktiven Bürgerinnen und Bürgern - möglich. Nur sie können als Nachbarn, als Gemeindemitglieder, als Mitbürger in die Gesellschaft zurückführen – Fachkräfte können sie dabei zwar unterstützen, aber es nicht selber tun.
So schaffen aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren, sozialen Frieden. Und wirklich nachhaltige Sicherheit, die mehr ist als die Vermeidung von Kriminalität, entsteht erst in diesem gesellschaftlichen Miteinander.
Die Aktivitäten von Freiwilligen sind dabei sehr vielfältig und sehr kreativ – in jedem europäischen Land gibt es eigene Projekte und Vorgehensweisen.
Während dieser Tagung wollen wir die verschiedenen Ansätze des freiwilligen Engagements im Bereich der Kriminalpolitik näher beleuchten – sowohl von grundsätzlicher Seite her wie auch aus dem Blick einzelner europäischer Länder. Wir sind überzeugt, davon dass wir gerade in diesem Bereich viel voneinander lernen können.

Ziel der Tagung ist es, einen offenen, kreativen Austausch zwischen den Referent/innen und den Teilnehmer/innen zu ermöglichen. Wir wollen damit auch neue Kontakte vermitteln und Netzwerke anregen.

 

Arbeitssprachen: Deutsch und Französisch

Wir laden Sie herzlich dazu ein

Wolfgang Krell und
Anne- Marie Klopp
Europäischen Forum für
angewandte Kriminalpolitik
Jeanette Favre
UFRAMA
Marie-Paule Héraud

ANVP
     
     

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